kNOw risks

MittelschülerInnen stellen ihren Altersgenossen in Mittelschulen und Jugendzentren mit interaktiven Methoden die Informationsmaterialien zu den häufigsten Suchtkrankheiten und Risikoverhalten kNOw risks vor. So werden klare, überprüfte, nicht stereotype Informationen als Grundlage für gesunde Entscheidungen im Alltag geboten. Durch die Materialien Anleitung für den „Gebrauch“ von Teenagern, Know teens und kNOw risks können sich auch die Eltern ihrer Rolle bewusst werden, so dass sie ihren Teenagern beim Entscheiden und Wählen hilfreich zur Seite stehen können.

Um zu Risiken NEIN sagen zu können, müssen wir sie zuerst kennen. KNOw risks versucht Teenager und ihre Eltern mit den Risiken in Zusammenhang mit Suchterkrankungen und anderen gesellschaftlich nicht erwünschten Verhaltensweisen vertraut zu machen. Auf Vorschlag von Freiwilligen des Vereins NARKO-NE ist ein Set von 28 Karten entstanden, von denen 13 Substanzen behandeln und 15 Risikoverhalten. Dieses Material soll als Hilfe beim selbständigen, bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Risiken dienen, die Suchtmittel und für Jugendliche charakteristisches Risikoverhalten mit sich bringen. Die Karten haben vor allem Präventionscharakter. Jede von ihnen bietet Alternativen zu den beschriebenen Risiken und schlägt vor, wie diese vermieden oder mit gesunden Gewohnheiten und Verhaltensweisen kompensiert werden können. Es ist nicht genug, nein zu sagen. Immer muss klar sein, zu was nein gesagt wird, so dass mögliche schlechte Entscheidungen in der Zukunft vermieden werden. Deshalb gibt es Spalten mit gewünschten und nicht erwünschten Effekten und den Konsumationsweisen der Substanzen. Damit dieses Material soviele Jugendliche wie möglich erreicht, stellen 20 ausgebildete Freiwillge ihren Altersgenossen in Mittelschulen kNOw risks in kreativen Workshops und einem Quiz vor.

Die Idee zu diesem Projekt wurde von der Schweizerischen Organisation Eve &Rave entwickelt. Mit deren Erlaubnis hat NARKO-NE das Projekt realisiert, angepasst und mit eigenen Inhalten ergänzt, immer mit den Berdürfnisse der Jugendlichen in Bosnien und Herzegowina vor Augen.

Kurz gefasst:

kNOw risks suggeriert nicht, sondern informiert

kNOw risks beeinflusst nicht, sondern erklärt

kNOw risks verurteilt nicht, sondern versteht

kNOw risks beugt vor und warnt

2014 wurden Materialien für Eltern von Teenagern erarbeitet. Diese befassen sich mit den häufigsten Erziehungsfragen, die Eltern beschäftigen, wenn es darum geht, wie Jugendliche erzogen werden sollen und wie sie gesunde Lebensstile entwicklen. Die Antworten geben andere Eltern, Fachleute und Jugendliche.

 

Dauer des Projektzykluses: Januar – Dezember

Anmeldefrist: April-Mai

Zielgruppe: MittelschülerInnen aus ganz BiH

Kontaktperson für alle Fragen in Zusammenhang mit dem Projekt: Andrea Mijatovic, Projektkoordinatorin

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