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Über uns

NARKO-NE Verein für Suchtprävention


Die konkrete Arbeit von NARKO-NE, durch das O im Logo symbolisiert, ist an Lebenskompetenz- und Gesundheitsförderung bei jungen Menschen ausgerichtet. In allen Projekten realisiert NARKO-NE einen pragmatischen basisnahen Ansatz, der die bestehenden sozialen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen in den lokalen Gemeinschaften sowie die bestehenden menschlichen und fachlichen Ressourcen von Kindern, Jugendlichen und Fachkräften sorgfältig erkundet und aufnimmt.

NARKO-NE ist ein Kunstwort. Drogensucht wird in der bosnischen Sprache umgangssprachlich mit „Narkomanija“ (Narkomanie) bezeichnet. NARKO-NE wird spontan als Nein zu Drogen verstanden. Es weckt Aufmerksamkeit und Zustimmung zu Suchtbekämpfung, besonders auf dem politischen-staatlichen Niveau, und wirkt oftmals als Türöffner. Drogensucht ist eine brisante Problematik, die seit dem Krieg von 92 – 95 im öffentlichen Bewusstsein einen vordringlichen Platz einnimmt. Mit seiner nationalistischen und korrupten Politik, dem nationalistisch belasteten staatlichen Bildungssystem sowie den veralteten sozialen und gesundheitlichen Schutzsystemen  stellt der Staat keine Programme und Gegenmassnahmen zur Verfügung.

Der Bürgerverein NARKO-NE wurde am 16.09.2002 beim gesamtstaatlichen Ministerium für zivile Angelegenheiten registriert. Unter dem Patronat des bosnischen Franziskanerordens und seiner humanitär-karitativen Organisation wurden die ersten Projekte bereits ab Herbst 2001 realisiert. Renovabis – Solidaritätsaktion mit Menschen in Mittel- und Osteuropa finanzierte 2002 ein „Planungs- und Initiierungsprojekt für Aktivitäten im Bereich der primären Suchtprävention“, das eine dynamische und nachhaltige Entwicklung in Gang setzte, die bis heute andauert.


Grundhaltungen und Arbeitsprinzipien von NARKO-NE
Die Arbeit von NARKO-NE ist ausgesprochen ressourcenorientiert, was aufgrund der Erfahrungen in 6 Jahren die wichtigste Komponente der Wirksamkeit ist. Sie setzt tragfähige Visionen, Flexibilität, Geduld und verständnisvolle Donatoren voraus. Für das Erforschen der spezifischen kulturellen, familiären, geschlechtsspezifischen und mentalitätsbedingten Ressourcen ist internationaler Knowhow-Transfer unabdingbar.

-    Klare Vision, die die menschlichen Gemeinschaften von Bosnien und Herzegowina, gewachsene und neu aufgebaute, in den aktiven Einsatz für lebens- und gesundheitsfördernde sowie gegen gefährdende Bedingungen für Kinder und Jugendliche eingebunden sieht.
-    Gemischte Gruppen, verschiedene Nationalitäten und Städte, ethnisch geteilt, 14 Städte
-    Wenn möglich geschlechtsgemischte Gruppen, wobei wir nur in den Projekten mit MittelschülerInnen (Intercity Theater Projekt, Preventeen und Interkulturelle Sommerkreativwochen nahezu ausbalancierte Gruppen haben), in Projekten mit StudentInnen, Fachkräften und Trainerinnen bedeutend mehr Frauen
-    Ehrenamtlich mit Studierenden, bescheidene Entschädigungen für Fachkräfte
-    Zusammenarbeit mit FachkollegInnen in der Schweiz, Österreich und Deutschland, Nutzung des Knowhow aus westeuropäischen Ländern
-    Nachhaltigkeit


Beschaeftigte: Zahl
.    der ständig Beschäftigten 4
.    der Berufseinsteigerinnen 5
.    der Teilzeitbeschäftigten 2
.    Referenten mit Honorarvereinbarung 5
.    ehrenamtlich Mitarbeitende, Dezember 08   150



Donatororganisationen

NARKO-NE finanzierte sich bis 2007 vollständig von internationalen Geldgebern. Ende 2007 erhielten wir erstmals einen Beitrag aus dem Budget des föderalen Gesundheitsministeriums. Eine finanzielle Reserve ergibt sich aus Kleinspenden aus der Schweiz und Deutschland
.    SOROS Open Society Fund, BiH
.    DEZA/SDC Schweizer Koordinationsbüro, Sarajevo
.    Netzwerk Rrjeta, D
.    Renovabis, Solidaritätsaktion für Mittel- und Osteuropa, D
.    Kloster Baldegg, CH
.    Ostprojekt CH
.    Verein IDEMO, Studenten ZHK und PHZ, CH
.    Office of Public Affairs, USA/BiH
.    Konrad-Adenauer-Stiftung, D/BiH
.    Deutscher Caritasverband, Freiburg i. B.
.    Hilton Fund for Sisters
.    Deutsche Stiftungen
.    Gesundheitsministerium der Föderation BiH

 

 

 Organisation UG NARKO-NE
 Name der Bank UniCredit bank d.d.
 Adresse

Alipašina 45a
71000 Sarajevo

Waehrungskonto
IBAN
BA393380604815437778
 S.W.I.F.T
UNCRBA22
   
 Adresse

Zagrebacka 18

71000 Sarajevo

Bosnien und Herzegowina

 Tel         00387 33 215 088
 Fax 
00387 33 223 285
 Handy Sr. M. Sch. 00387 61 893 000

            
                
           


              
                           
                      
                      
   

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Schweiz werden Spenden von unserm Missionssekretariat (Kloster Baldegg, 6283 Baldegg) PC-Konto 60-3524-3 verwaltet und halbjährlich von mir verdankt.
Bitte den Vermerk „Bosnien“ anbringen.